Wie wir eine intelligente Prognoseebene für die Energiebranche entwickelt haben
Auf einen Blick
Das System passt sich kontinuierlich an neue Daten an
Die Prognosegenauigkeit wird über sämtliche Planungshorizonte hinweg gemessen
Bereit für den Einsatz mit mehreren Energieträgern
Warum Prognosegenauigkeit auf den Energiemärkten entscheidend ist
Herausforderung
Unternehmen auf dem Energiemarkt setzen heute in der Regel mehrere Prognosemodelle parallel ein, die zukünftige Entwicklungen jeweils aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Einige Modelle eignen sich besonders gut zur Abbildung historischer Verbrauchsmuster, andere reagieren sensibler auf kurzfristige Schwankungen oder externe Einflussfaktoren wie Wetterbedingungen. Diese Vielfalt an Ansätzen ist grundsätzlich ein Vorteil – mehr Perspektiven bedeuten mehr Informationen.
In der Praxis entsteht dadurch jedoch ein anderes Problem: mehrere Modelle, mehrere Antworten, aber keine eindeutige Grundlage für Entscheidungen. Die einzelnen Modelle liefern häufig unterschiedliche Ergebnisse, und ihre Genauigkeit verändert sich im Laufe der Zeit abhängig von den jeweiligen Rahmenbedingungen. Unsere Analyse der bestehenden Modelle des Kunden zeigte, dass kein einzelnes Modell in allen Situationen dauerhaft die höchste Genauigkeit erreichte. Jedes Modell hatte Phasen mit hoher und niedriger Leistungsfähigkeit, wobei sich seine Zuverlässigkeit je nach Saison, Wetterlage und weiteren externen Einflussfaktoren veränderte.
Die eigentliche Herausforderung bestand daher nicht darin, ein besseres Modell auszuwählen. Entscheidend war vielmehr, mehrere Signale, deren Aussagekraft sich je nach Kontext dynamisch verändert, sinnvoll zu interpretieren und daraus eine einzige Prognose zu erstellen, auf deren Grundlage Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen können.
Warum es kostspielig war, diese Lücke ungelöst zu lassen
Bereits geringe Abweichungen zwischen geplantem und tatsächlichem Stromverbrauch können zu finanziellen Sanktionen, zusätzlichem Bedarf an Ausgleichsenergie und insgesamt höheren Betriebskosten führen. Genau hier eröffnete sich die Möglichkeit für einen neuen Ansatz – nicht einen, der bestehende Prognosemodelle durch ein einziges neues „bestes“ Modell ersetzt, sondern einen, der die bereits vorhandenen Modelle intelligent miteinander kombiniert.
Lösung
Die Lösung umfasst
Kontinuierliche Modellbewertung
Dynamische, fehlerbasierte Gewichtung
Integration externer Daten
Ein wirklich adaptiver Ensemble-Ansatz
Eine universell einsetzbare Architektur
MAPE verstehen: Wie die Prognosegenauigkeit gemessen wird
Die Prognosegenauigkeit wird in diesem Projekt anhand des MAPE (Mean Absolute Percentage Error) gemessen – einer etablierten Kennzahl, die angibt, um wie viel Prozent eine Prognose vom tatsächlichen Wert abweicht. Je niedriger der MAPE-Wert, desto präziser ist die Prognose.
Der MAPE wird über mehrere Zeithorizonte hinweg berechnet – für einzelne 15-Minuten-Intervalle ebenso wie für ganze Tage, Wochen und Monate. Die Betrachtung aller dieser Planungshorizonte ist entscheidend, da ein Modell auf kurzfristiger, granularer Ebene deutlich anders performen kann als bei täglichen oder wöchentlichen Aggregationen. Marktteilnehmer im Energiesektor müssen ihre Planung und ihren Energiehandel jedoch über sämtliche dieser Zeithorizonte hinweg zuverlässig steuern.
Ergebnisse
Warum dieser Ansatz für Marktteilnehmer im Energiesektor relevant ist
Geringeres Bilanzkreisrisiko
Eine Prognose – mehrere Perspektiven
Kontinuierliches Lernen auf Basis realer Ergebnisse
Für Skalierung entwickelt
Nächste Schritte für Ihr Unternehmen
Kontaktieren Sie uns, um Ihren konkreten Anwendungsfall mit uns zu besprechen, oder entdecken Sie unsere AI & Data Services, um mehr darüber zu erfahren, wie wir Prognosen, Optimierung und datenbasierte Entscheidungsunterstützung in der Energiebranche, bei Versorgungsunternehmen und in anderen datenintensiven Industrien umsetzen. Werfen Sie ausserdem einen Blick auf unsere weiteren Case Studies und entdecken Sie, wie wir Künstliche Intelligenz erfolgreich für unsere Kunden einsetzen.